Ökumenischer Pfingstmontag in Buchen
Die Kirche, die liebt, ist die Kirche, die bleibt
Erstmals nach zehnjähriger wertschätzender Zusammenarbeit fand der traditionelle ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag, 25. Mai 2026 in der neuapostolischen Kirche Buchen in der Brünnerstraße statt. Dekan Ingolf Stromberger vom evangelischen Kirchenbezirk Odenwald-Tauber und Pfarrer in Buchen, Diakon Gerhard Gramlich von der römisch-katholischen Kirche Bauland-Odenwald und Evangelist Dr. Gunther Hirsch, Vorsteher der neuapostolischen Kirchengemeinde Buchen führten gemeinsam durch die Liturgie.
Evangelist Hirsch sprach das Eingangsgebet und las 1. Korinther 13,1-13, die Gemeinde antwortete mit dem gemeinsamen Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“.
Dekan Stromberger stellte in seiner Predigt der bleibenden Schöpferliebe Gottes und Erlöserliebe von Jesus Christus die göttliche Liebe gegenüber, die der Heilige Geist im Herzen der Gläubigen entzündet und sie dadurch zu einer Gemeinschaft der Liebe werden lässt. Er erwähnte wie Apostel Paulus die Liebe betont „…wenn ich alle Erkenntnis hätte…und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.“ (aus 1. Korinther 13,2). Daraus folgerte er, in einer Kirche, die liebe, könne Freiheit gelebt werden, müsse sich niemand verstecken, könne man sich entfalten, werden Grenzen überwunden und könne mit Konflikten umgegangen werden. Er schloss mit einem alten Pfingstgebet: „Komm, Heiliger Geist, erfüll die Herzen deiner Gläubigen und entzünd in ihnen das Feuer deiner göttlichen Liebe.“
Diakon Gramlich sprach das Apostolische Glaubensbekenntnis, leitete die Fürbitten und betete mit den rund 80 Anwesenden das Vaterunsergebet. Der aronitische Segen rundete den feierlichen Gottesdienst ab, an dessen Ende die ganze Gemeinde überzeugt anstimmte: „Nun danket alle Gott“
Mit schönen „ökumenischen“ Gesprächen fand die bleibende Liebe ihre Fortsetzung im Kirchengarten bei einem Imbiss und Getränken.







